Naturforscher Edmund Mertzbach

Name: Edmund Mertzbach
geboren: 3. August 1862
Geburtsort: Essen
Staatsangehörigkeit: deutsch (preußisch)
Verheiratet mit: Irene Fromm, seit 1913
Verstorben: 21. Januar 1927

„Am letzten Freitag musste ich ein schreckliches Ereignis auf dem alten Hellweg von Laer nach Lütgendortmund miterleben. Ein Fuhrmann aus Werne kommend, hatte auf seinem Wagen Bienenstöcke geladen. In der letzten Biegung nach Lütgendortmund kippte der Wagen als er zu schnell durch ein großes Loch fuhr und einige Bienenstöcke fielen auf die Straße. Die ausgehungerten Bienen flohen aus den Körben und stürzten sich als gleich auf das Pferd, welches den Wagen zog. Das Pferd wurde zahlreich gestochen. Es jammerte fürchterlich, wieherte und schlug aus. Der Fuhrmann und weitere Passanten eilten rasch zu Hilfe. Der Fuhrmann versuchte das Pferd zu beruhigen, da er aber ebenfalls gestochen wurde, ergriff er die Flucht. Das Pferd rannte ihm angstbeladen hinterher, wobei nun der Wagen gänzlich kippte und dabei auch die restlichen Körbe herunterfielen. Die Bienen schwirrten nun rachedurstig durch die Straße. Ein großer Schwarm flog auf zum Haus des Montanisten Dünnebacke. Er selber, seine Frau und die Dienstboten wurden von den Bienen heftig attackiert. Sie ergriffen ebenso die Flucht und liefen die Straße in Richtung Klosterkirche. Einer der Dienstboten fiel allerdings den Bienen zum Opfer. Man fand ihn später auf der Wiese hinter dem Haus der Dünnebackes. Das Pferd, von zahlreichen Stichen zerstochen, musste erschossen werden. Erst als mit großer Mühe die Bienen wieder eingefangen waren, trauten sich nach viel Geschrei Weiber, Männer und Kinder wieder auf die Straße.
Gesehen von Edmund Mertzbach, 23. September 1878“
(in: Dortmunder Bote, Dienstag den 1. Oktober 1878)

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„Stabschrecken, argentinische Hymenopteren und Cicaden im Tausch oder gegen bar abzugeben. E. Mertzbach, Essen.“ (Entomologischer Anzeiger, Samstag,  20. Juni 1891)

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„Adressenänderungen:
[…] Edmund Mertzbach, Naturalista, wohnt jetzt Santa Cruz de la Sierra, Casilla de correo No. 42, Bolivien.“ (Entomologischer Anzeiger, Dienstag, 5. Februar 1895)

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„Biete Insekten jedweder Gruppe aus diesem Lande allen Amateur-Sammlern, Spezialisten und Museen. Um so viel Fehler bei den Bezeichnungen der Tiere zu vermeiden, ersuche ich die geehrten Herren Einsender von Annoncen um recht deutliche Schreibweise derselben. Ich habe für jeden etwas. E. Mertzbach, p/o box 45, Ancon Canalzone, Panama RP Central Amerika.“ (Deutsche Entomologische Rundschau, Jahrgang 1908, Heft II, Berlin, Donnerstag, 1. März 1908)

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Dies ist die Brille von Edmund Mertzbach. Das Brillenetui ist ein Blechkasten. Auf dem Etikett hat der Optiker Werte wie die Dioptrie-Angaben aufgeschrieben. Mertzbach war kurzsichtig. Die Brille hat Drahtbügel. Diese oder eine ähnliche Brille trug er bereits als er in Süd- und Mittelamerika als Naturforscher tätig war. (Brille und Etui: Bookattack Collection)

Hinweis: Dies ist ein fiktives Dokument zur transmedialen Buchreihe Bookattack – Living in Books. This is a fictional document!

Alle Bilder dieser Seite sind aus der Bookattack Collection.