Thomas Willmann: Das finstere Tal

anntalThomas Willmann: Das finstere Tal

Greider kommt im Herbst als Maler in das Hochtal am Ende der Welt. Die Talbewohner stehen ihm misstrauig, ja feindseelig gegenüber. Er wird bei einer Witwe und deren Tochter Luzi untergebracht. Zusammen mit seinem Maulesel durchstreift Greider das Tal, zeichnet die Häuser, Höfe und auch aus sicherer Entfernung die Leute. Langsam gewöhnen sich die Leute an ihn.

Im Winter passiert beim Baumfällen ein Unfall. Der jüngste Sohn der Brenner-Familie kommt um. Die Brenners sind die „Herrscher“ über das Tal, ihr Wort zählt. Damit beginnt sich das Buch von einem gemütlichen Bergroman in einen harten Western-Thriller zu wandeln. Zwischen diesen beiden Teilen steht ein aufschlussreicher Einschub, der mich an den in „Eine Studie in Scharlachrot“ von Arthur Conan Doyle erinnerte. Danach wird gnadenlos zum Finale geblasen.