Andreas Eschbach: Das Jesus-Video

achideo Andreas Eschbach: Das Jesus-Video

Bei Ausgrabungsarbeiten in Israel wird ein Skelett gefunden. Bei diesem Skelett lag in einem Leinenbeutel eine Bedienungsanleitung von einer Videokamera. Wie soll das denn gehen?, fragen sich die Archäologen. Der Mann lebte in der Zeit von Jesus. Soll diese Bedieungsanleitung etwa dort 2000 Jahre in der Erde gelegen haben? Und wenn es schon diese Bedienungsanleitung gibt, weshalb nicht auch gleich die Videokamera mit einem Filmbeitrag über Jesus? Es muss einen Zeitreisenden gegeben haben. Medienmogul Kaun erhofft sich mit diesem Fund den Durchbruch seines TV-Senders und das richtig große Geld.

Auf den 700 Seiten dauert alles recht lange. Langsamkeit die nicht gemütlich ist, auch nicht zäh, sondern oft überflüssig. Derzeit  – nach der Hälfte des Buchs – frage ich mich noch, welche Rolle der deutsche Science Fiction-Autor Peter Eisenhardt spielen wird. Er bekommt 2000 Dollar am Tag von Kaun, damit er sich mit Zeitreisen beschäftigt – er hat selber SiFi-Zeitreise-Geschichten geschrieben, hat sich aber nie mit den Theorien und Möglichkeiten von Zeitreisen beschäftigt. Aber ist denke, der wird auch noch seine Chance bekommen, weshalb hätte sich Eschbach sonst in das Buch eingebaut?

Wie üblich wird auch in diesem Buch zwischen den verschiedenen Parteien hinundher gewechselt, also mal fällt der Blick Kaun und seine Leute, im nächsten Abschnitt auf Stephen Foxx. Allerdinge bekommt die Kaun-Mannschaft irgendwann nicht mehr viel hin, sie hetzten nur noch Foxx hinterher, so dass ich Kaun Verfolgungsjagd aus den Augen verloren habe. So dass ich lieber bei Foxx blieb, der mit seinen Freunden wie Nicolas Cage & Friends in „Das Vermächtnis der Tempelritter“ agiert. Eisenhardt, der Schriftsteller, wechselt dann die Seiten, er nimmt Kontakt zu Foxx auf. Aber er bleibt weiterhin am Rande. Aber sein Auftritt kommt noch …