Agustín Martínez: Monteperdido

didochenAgustín Martínez: Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen (erschien 2017 beim Fischer Taschenbuchverlag)

Aus dem kleinen Bergort Monteperdido wurde vor fünf Jahren zwei 11-jährige Mädchen entführt. Nun taucht ein Mädchen, Ana, wieder auf. Zusammen mit dem offensichtlichen Entführer ist sie in einem Auto in eine Schlucht gestürzt. Sie überlebt, der Mann stirbt. Aus Madrid kommen nun die Polizisten Santijago und Sara, die den Fall wieder aufnehmen und zusammen mit der örtlichen Polizei das andere Mädchen, Lucia, suchen.

Schnell gerät man in Verdacht, es sind nur Kleinigkeiten, die einen belasten oder entlasten können. Im Laufe des Buches gibt es einige Personen, die die Entführer sein könnten, aber lange hält Agustín Martínez sie geschickt zurück. Das Buch hat wenige Kapitel, aber viele Passagen, in denen mal die Aktivitäten der Polizisten, mal die der Familie betrachtet werden. Dabei wird der Lesefluss, finde ich, nie unterbrochen.

plamonti

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