Phil Rickman: Das Gespinst des Bösen

mansenPhil Rickman: Das Gespinst des Bösen (erschien 2012 beim Rowohlt Taschenbuch Verlag)

Merrily Watkins ist eine Pfarrerin in England, die sich besonderen spirituellen Dingen beschäftigt. Ich will hier nicht Geisterjägerin schreiben oder so, ich denke das würde die Sache nicht treffen. Im Buch wird sie an einigen Stellen als  Exorzistin bezeichnet. Meistens aber als „Beraterin für spirituelle Grenzfragen“.

Im Grenzland zu Wales soll ein altes Haus der Tempelritter renoviert werden. Der Bauunternehmer Felix und seine Freundin Fuchsia arbeiten als Restauratoren in dem Haus. Bis Fuchsia sich unwohl in dem Haus fühlt und dort nicht mehr weiter arbeiten will. Nun wird Merrily hinzu gezogen. Sie ist dem Spuk gegenüber erst skeptisch. Erst als sie das Haus zusammen mit ihrer Tochter Jane selber besucht, beginnt sie zu glauben, dass irgendwas mit dem Haus nicht stimmt. Später hilft Merrily auch noch ihr Lebensgefährte Lol – ein Musiker mit Nick Drake als Vorbild

Lange Zeit hält Rickman den Leser völlig im Dunkeln, ohne das es richtig langweilig wird. Richtig spannend wird es dann am Ende. Wobei es aber weniger spukt, als ich zwischenzeitlich erhoffte.