Fiktionale Dokumente

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Bücher mit authentisch wirkenden Dokumenten bereichern in den letzten Jahren verstärkt die Literatur.
Als Druckingenieur beschäftige ich mich aus verschiedenen Gesichtspunkten mit den Dokumenten in diesen Büchern.
Fragestellungen sind z.B.: Wie wurden die Dokumente in der Zeit der Handlung erstellt? Wie haben sich die Dokumente über die Jahre verändert? Wie kann man diese Dokumente mit der heutigen Technik simulieren?

Dokumente erzählen die Geschichte weiter. So gibt es z.B.
Informationen aus Zeitungsartikeln oder Ausweispapieren.

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Um die Dokumente simulieren zu können
sammel ich Fotos und Drucke und erstelle Texturen.

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Über die Jahre hat sich bei mir auch schon einiges an Sekundärliteratur angesammelt.
Selbst eigentlich längst überholte Fachbücher werden wieder aktuell, denn in denen steht,
wie die Fachleute die Dokumente früher herstellten.

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„Retrofonts“ (2009) von Gregor Strawinki,
„Book Designers from the Nederlands“ (2014) von Brigitte Schuster,
„Low Tech Print“ (2013) von Caspar Williamson,
„Mediengestaltung“ (2008) von Böhringer/Bühler/Schlaich,
„Informationsvisualisierung“ (2013) von Torsten Stapelkamp,
„Asphaltbibliotheque“ (2013) von Brandstifter,
„Satellite Sex Pistols“ (2002) von Burgess/Parker,
„Offsetdrucktechnik“ (1982) von Helmut Teschner,
„Didaktische Typografie“ (1984) von Dieter Nadolski (Hrsg.),
„Adbusting“ (2016) von Beaugrand/Smolarski (Hrsg.),
„Angewandte Graphik“ (1977) von Walter Preiss,
„The Prop building Guidebook“ (2013) von Eric Hart,
„Handbuch Visuelle Mediengestaltung“ (2004) von Radtke/Pisani/Wolters,
„Universalgeschichte der Schrift“ (1990) von Harald Haarmann,
„Lust auf Schrift!“ (2002) von Baines/Haslam,
„Erkennen Sie den Druck?“ (1998) von Adalbert König,
„Vom Layout hängt die Wirkung ab“ (1957) von Franz Hermann Wills,
„Bild, Illustration, Bilderdruck“ (1985) von Rolf Ihme,
„Geschichte der Druckverfahren“ (1992) von Hans-Jürgen Wolf.