Tony Hillermann: Wolf ohne Fährte

thilleTony Hillermann: Wolf ohne Fährte (erschien 1972 bei Rowohlt; diese Ausgabe 1991 bei rororo; Originalausgabe „The Blessing Way“, 1970)

Ort der Handlung: Arizona (USA)
Zeit: späte 60er Jahre

Der Roman spielt in den Navajo-Reservaten in Arizona. Polizist Joe Leaphorn sucht Luis Horseman, beide sind Navajo-Indianer. Bergen McKee, Forscher an der Uni New Mexico, beschäftigt sich mit Antís, bösartige Männer, die sich ein Wolfsfell umhängen und sich, im Glauben der Navajos, in Wölfe verwandeln können. Horseman wird von so einem Antí getötet. Diesem „falschen“ Antí läuft McKee über den Weg. Wie sich herausstellt, ist dieser Antí ein Verbrecher aus Los Angeles, der zwar ein Navajo ist, aber in den 30er Jahren während einer Dürre nach LA ausgesiedelt wurde. Zusammen mit dem Ingenieur Jimmie W. Hall will er nun das große Geld machen.

Sehr interessant ist hier einiges über die Religion der Navajo-Indianer zu erfahren. So geht es auch um Feindzauber, um den Antí abzuwehren.