Kölnische Volkszeitung

koevo001
Titelblatt vom 25. Dezember 1900 (Bookattack Collection).
koevo002
Vom Titelblatt vom 25. Dezember 1900 (Bookattack Collection).
koevo003
Vom Titelblatt vom 25. Dezember 1900 (Bookattack Collection).
koevo004
Titelblatt vom 25. Dezember 1900 (Bookattack Collection).
koevo005
Vom Titelblatt vom 6. Juli 1913 (Bookattack Collection).
koevo006
Vom Titelblatt vom 6. Juli 1913 (Bookattack Collection).
koevo007
Vom Titelblatt der „Literarischen Beilage der Kölnischen Volkszeitung“ vom 15. Mai1913 (Bookattack Collection).

 

koevo012
Vom Titelblatt „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 14. Mai 1913 (Bookattack Collection).
koevo008
Vom Titelblatt „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 29. Januar 1913 (Bookattack Collection).
koevo009
Anzeige in „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 29. Januar 1913 (Bookattack Collection).
koevo011
Anzeige in „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 29. Januar 1913 (Bookattack Collection).
koevo010
Anzeige in „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 29. Januar 1913 (Bookattack Collection).

 

Zeitschrift „Der Katholik“, 1876

kat002
Titelblatt von „Der Katholik“, Juli 1876. Erschien im Verlag von Franz Kirchheim.

Wer sich ein wenig der Realität zur Zeiten des „Kulturkampfes“ annähern möchte, kommt an der Zeitschrift „Der Katholik“ nicht vorbei. So steht in der Festschrift (1928) des katholischen Pressevereins („Augustinus-Verein“):

„So gering für das katholische Leben in diesem Zeitraum die Bedeutung der katholischen Presse war, so groß war die Bedeutung einiger katholischer Zeitschriften, die in vielen Punkten die Presse nahezu ersetzten. An erster Stelle ist hier zu nennen die Mainzer Zeitschrift >Der Katholik<, die 1821 von den Mainzer-Professoren Andreas Räß und Nikolaus, von denen der eine später Bischof von Straßburg, der andere Bischof von Speyer wurde, gegründet wurde und die sich fast 100 Jahre gehalten hat. […] Der >Katholik< gewann bald in ganz Deutschland Verbreitung und hohes Ansehen. […] Sein kirchlicher Standpunkt kennzeichnete sich durch engsten Anschluß an Rom und Kampf gegen national-kirchliche Bestrebungen. Die Verteidigung der Kirche und ihrer Rechte zog ihm Verfolgung und Verbote zu, verschaffte ihm aber auch einen großen Anhang in allen Kreisen und Teilen Deutschlands.“ (aus: „Der Augustinus-Verein zur Pflege der katholischen Presse von 1878 bis 1928“, Düsseldorf, 1928, Seite 5/6)

Die Zeitschrift „Der Katholik“ erschien im Verlag von Franz Kirchheim (vgl. [1]).

kat001
Werbung des Franz Kirchheim Verlags für ein neues „Kinderbüchlein, welches namentlich Legenden und Erzählungen religiösen Inhalts enthält …“. Rückseite von „Der Katholik“, Oktober 1876.
kat003
Werbetext des Franz Kirchheim Verlags, Mainz auf der Rückseite von „Der Katholik“, Dezember 1876: „In einer Weise wie es in neuerer Zeit noch nie geschehen, schildert der hochwürdigste Herr Verfasser in diesem seinem neuesten Werke >die Schönheiten des Rosenkranzes<, stellt diesen letzteren aber auch als einen >wirklich vollständigen Volks-Katechismus< dar, als einen Katechismus, >wie er nicht praktischer gedacht werden kann,< von dessen eifriger Uebung man sich in diesen Tagen des >Culturkampfes< getrost jene trefflichen Dienste versprechen darf, die das Gebet des Rosenkranzes von seiner ersten Einführung an der Kirche geleistet hat.“
kat004
Rückseite von „Der Katholik“, November 1876. Aus der Werbung oben:“Die so oft aufgestellte Behauptung: >Die lateinischen Völker sind in offenbarem Niedergange begriffen; die Zukunft gehört der germanischen und slavischen Race!< wird in der hier angekündigten Schrift schlagend widerlegt […] gelangt zu dem Schlusse: daß das nächste große Jahrhundert ein katholisches Jahrhundert sein wird.“ (Werbetext zum Buch „Die Zukunft der katholischen Völker“ von Baron von Haulleville. Erschien 1876 im Verlag von Franz Kirchheim, Mainz). Aus der Werbung unten: >Der Denunciant. Eine Erzählung aus der Gegenwart für das katholische Volk. […] Von M. Renitentus […] Nach dem Vorworte dieses Schriftchens schildert der bereits bekannte Verfasser in demselben das unwürdige Denunciantenthum, die elende Kriecherei, Verrätherei und Verfolgungssucht, welche in Folge des >Culturkampfes< im deutschen Volkscharakter zu Tage treten …“ (Wertetext vom Franz Kircheim Verlag, Mainz).

Kölner Weinhandlung am Blaubach

Diese Bilder einer Weinhandlung am Blaubach sollen aus den 1930er Jahren stammen.

bb001s
Haus am der Straße Blaubach (Hausnummer 54/56)/ Ecke Bachemstraße (diese geht links ab). An derselben Stelle war auch mal ein Möbelgeschäft.

„Zwischen Waidmarkt und Bachemstraße macht er nicht den Eindruck einer besonders belebten Ladenstraße, vielmehr zeigen sich hier Spezialgeschäfte, die sich nicht direkt an die vorbeigehende Kundschaft wenden, zwei Druckereien, ein Kräuterhaus, drei Möbelhandlungen, eine Billardfabrik, ein Bankgeschäft, eine Lederfabrik, ein Geschäft für Baubedarf, eins für Kellereimaschinen, die nicht alle mit einem Laden verbunden sind. Besonders zu erwähnen ist eine größere Badeanstalt an der Ecke der Bachemstraße und eine Bierbrauerei mit Ausschank. Auf verschiedenen Etagen bestehen Großhandlungen für Obst, Samen, Leder und Oel und einige zum Textilgewerbe …“ (Else Utecht: Wirtschafts- und Sozialtopographie der Alt- und Neustadt von Köln, 1929)

Die genannte Bierbrauerei wird das Brauhaus „Zum jungen Raben“ sein (Blaubach Nr, 38)

Zum Namen der Straße:

„Mitten auf der Straße verlief der Blaubach, der an der Südwestecke des Waidmarkts (weidtmart) von einer Brücke überspannt wurde“. (Quellen zur Geschichte der Stadt Köln: Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit , 1996)

bb002k
„Spezial-Haus für Wein & Spirituosen“ – „St. Georg Kellerei“
bb004s
Detail der Straßenfront am Blaubach. Im Schaufenster: Edenkobener Wein als Hausmarke.
bb003e
Raum mit Weinfässern und für kleine Büroarbeiten (Tisch vorne).
bb005d
Verkaufsraum.
bb007h
Verkaufsraum.
bb006h
Verkaufsraum mit Werbung. „Trinkt deutschen Wein“ war ab 1927 eine Werbeslogan des Reichsausschuss für Weinpropaganda.